Das Wesen der Leonberger

Der Leonberger ist der perfekte Familienhund.

Aufgrund seiner Gelassenheit und einer extrem hohen Reizschwelle lässt sich der Hund auch durch kleine Kinder und andere Tiere niemals aus der Ruhe bringen. Dem stattlichen Hund geht seine Familie einfach über alles. Er bewacht sein Zuhause und begrüßt alle Freunde des Hauses.

Der Leonberger ist durch seine Größe und die daraus resultierende Selbstsicherheit weder scheu noch aggressiv. Ein Hund von seinem Kaliber muss sich vor niemandem beweisen!

Die Familie geht dem Leonberger über alles

Die Familie geht dem Leonberger über alles

Neben der schon erwähnten Gelassenheit machen den Leonberger mittleres Temperament, Spieltrieb, Lärmunempfindlichkeit und gute Merkfähigkeit zu einem lernfähigen und gut trainierbaren Hund. Der Leonberger ist aber kein verbissener Siegertyp.

Bei seiner geliebten Familie zu sein ist für den freundlichen Riesen einfach alles.

Über sein Äusseres

Seine Ahnen kann der Leonberger aufgrund seines Körperbaus nicht verleugnen. Er ist mit bis zu 80 cm und 75 kg ein sehr platzeinnehmender Hund, allerdings handelt es sich bei diesen Angaben schon um extrem grosse Exemplare. Das Haar ist mittelweich bis derb, reichlich lang, anliegend, an Hals und Brust bildet es ein Mähne, löwengelb, rot, rotbraun, auch noch sandfarben (fahlgelb, cremefarbig) manchmal auch dünkler, jeweils mit schwarzer Maske. Die Ohren sind hoch und nicht weit hinten angesetzt, hängend, mittelgroß, anliegend, fleischig.

Ein Leonberger wie er im Buche steht

Ein Leonberger wie er im Buche steht

Herkunft und Geschichtliches

Der Leonberger, wie wir ihn heute kennen, entstand durch die Kreuzung von Bernhardiner, Neufundländer, und Pyrenäenberghund. Ende der dreißiger, Anfang der vierziger Jahre des 19. Jahrhunderts kreuzte Heinrich Essig, Stadtrat in Leonberg bei Stuttgart, eine schwarzweiße Neufundländerhündin mit einem sogenannten "Barry-Rüden" aus dem Klosterhospiz Großer St. Bernhard. Später kam zusätzlich ein Pyrenäen-Berghund dazu.

In der Geschichte gibt es allerdings auch Hinweise, dass im Jahr 1625 die Fürstenfamilie von Metternich eine Zucht von Hunden besaß, die dem Leonberger ähnelten, so soll dieser Typ schon lange in dem Gebiet Rätische Alpen und in Schwaben heimisch gewesen sein. Zudem hielt auch Kaiserin Sissy Leonberger, bis zu sieben Stück, erworben zu einem Preis von 1.400 Goldtalern.

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